Wasserratten 16.09.2017

Endlich geht es los. Seit Monaten fiebern wir alle auf diese Woche. Und zum Gl├╝ck sind wir ÔÇ×vollst├ĄndigÔÇť. Denn Florian konnte kurzfristig nicht mit, aber Hannah und ihre Eltern zeigten gro├če Spontanit├Ąt und so waren 4 aufgeregte Jugendlich am Salzburger Flughafen. Denn f├╝r diese Gruppe ging es schon hier los, f├╝r manche gleich auch noch der erste Flug! Mit dabei auch die schon Friedensflotte erfahrene Lea (3.Mal!!), zum ersten Mal dabei Kala, f├╝r die wir eigentlich ein barrierefreies Schiff geplant hatten und Michi. Nat├╝rlich auch die Begleiter Renate, Michis`Pfleger Patrick und Oli unser frisch gebackener Co-Skipper. Unser Skipper fuhr extra runter. Und ein weiteres Team war schon am Freitagabend gestartet. Ein ganzer Bus voll mit Material f├╝r Michi, mit Ersatzbeatmungsmaschinen, Absaugger├Ąten, k├╝nstlicher Nahrung und mehr. Dazu sein anderer Pfleger Zoltan und sein Kinderarzt J├╝rgen.
Alles war super geplant, doch es kam anders. Gleich am Flughafen brach die vordere Achse von Michis Rollstuhl. Das konnte noch geflickt werden. Und beim Bus-Team fiel dann nachts der Turbo aus, so dass sie auf der Autobahn mit 30kmh die Berge und Serpentinen raufkriechen mussten. So wurden wir doch in Split am Flughafen getrennt. Die ersten durften gleich in die Marina nach Trogir. Michi und sein Team versuchten am Samstagvormittag noch eine Werkstatt finden. Und sie fanden eine Traumwerkstatt, die zwar das Auto nicht reparieren konnten, daf├╝r aber eineinhalb Stunden bohrten und schraubten, und aus MichiÔÇÖs Rolli wieder einen Rolls Royce machten. Und dann keinen Cent Trinkgeld wollten ÔÇô und erst recht keine Rechnung stellen wollten! Das ist Gastfreundschaft!
An der Marina dann langes ungeduldiges Warten. Insbesondere Hannah konnte es kaum erwarten endlich auf das Schiff zu kommen. Endlich konnten dann die Kaj├╝ten bezogen werden. Da es zwischen durch nur kleine Happen gegeben hatten, konnte Oli unter Beweis stellen, dass er nicht nur ein Schiff f├╝hren, sondern auch den Kochl├Âffel r├╝hren kann und alle st├╝rzten sich auf seine Spaghetti mit Fertigso├če, die er aber gekonnt mit Thunfisch aufgepeppt hatte! Es wurde Skipo gespielt, erz├Ąhlt, gelacht. Dann waren wir aber auch alle ziemlich geschafft und ab ging es in die Kojen!

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